Victoria

Deine Zeit ist gekommen

Wir können jetzt zusammen die positiven Auswirkungen, die der Covid-19-Lockdown auf die Umwelt hat, als Chance nutzen, um das Bewusstsein der Menschen über den Einfluss ihres Handelns auf die Umwelt zu erwecken und ihnen neue Hoffnung zu geben.
Ich will dir zeigen, wie ich mir das vorstelle. Kommst du?

Das Projekt: Menschen zeigen, welchen positiven Einfluss ihr Leben im Lockdown auf die Umwelt hat und wie sie diesen nach Corona aufrechterhalten können.

Weil du zu Hause geblieben bist, anstatt zur Arbeit zu fahren oder nach Mallorca zu fliegen, enthält die Berliner Luft bis 40% weniger Stickstoffdioxid (NO2)*1 als zuvor, und der weltweite CO2-Ausstoß ist bereits um 6% gesunken*2. Außerdem kann mein Onkel in Frankfurt am Main nachts die Sterne sehen.

Was kannst du tun, wenn du wieder rausgehen und Kontakt haben darfst, damit es so bleibt?

Du könntest…

– einen Baum pflanzen
– Bienen-Blumen aussähen
– deinen Plastik-Verbrauch reduzieren

… und ich schicke dir alles, was du dafür brauchst!
Als Belohnung dafür, dass dir die Natur und das Klima nicht egal sind und du mir hilfst andere zur umweltschonenden Lebensweise zu inspirieren.

Was musst du genau tun?
Nimm an einer Aktion teil, erfülle die vorgegebenen Aufgaben und erhalte deine Belohnung!

Beispiel: Die Bienen-Aktion
Bei der Bienen-Aktion sollst du das Bienen-Spiel von Google vom Earth Day 2020 spielen und die online-Petition, „Bienen und Bauern retten“  von einer europäischen Bürgerinitiative bestehend aus über 140 Umwelt-NGOs, Landwirten, Imkern u.v.m., unterzeichnen und teilen.
Belohnung: Bienen-Blumensamen für deinen Garten oder Balkon!

 

Komm jetzt auf meine Website: http://coronachance.org/ und werde #ChancenNutzer !

Ziele:

  1. Hoffnung in der Corona-Krise bringen.
  2. Als Team einen greifbaren Beitrag zum Natur- und Klimaschutz leisten.
  3. Die positiven Auswirkungen der Corona-Krise auf die Umwelt als Chance nutzen, um das Bewusstsein der Menschen über den Einfluss ihres Handelns auf die Umwelt zu erwecken.
  4. Ein bleibendes Umwelt-Bewusstsein und umweltschonende Lebensweise von Teilnehmern

      durch konkrete Mitmach-Aktionen

Wie geht das?
Teilnehmer: Jeder kann mitmachen. Bei jeder Aktion ist nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern möglich.
Dauer: Bis die Einschränkungen der Krise eingestellt werden.
Finanzierung: Eigenfinanziert, in der Zukunft auch durch Spenden möglich.

Warum mache ich dieses Projekt?

Als Student: Ich studiere „Ökologische Landwirtschaft“ an der Universität Kassel und habe im Sommersemester 2020 im Wahlfach „Nachhaltiges Wirtschaften in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ die Aufgabe, ein gemeinwohlorientiertes Projekt zu erstellen und durchzuführen. Durch die Ausgangsbeschränkungen der Covid-19 Pandemie wird dieses Modul erstmalig als Online-Lehre im Homeoffice durchgeführt

Zur Unterstützung unserer Gemeinwohl-Projekte werden wir von den zertifizierten Gemeinwohlberatern Gerd Pöll (GWÖ Regionalgruppe Kassel) und Dirk Posse (GWÖ Marburg) in dem Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie unterrichtet.

Gemeinwohl-Ökonomie für Dummies:
 (Kurz und einfach erklärt.)

Der Begriff „Gemeinwohl-Ökonomie“ (GWÖ) heißt in Englisch: „Economy for the Common Good“ (ecogood).
Siehe auch: https://www.ecogood.org/

  • In den 1990er Jahren von Joachim Sikora, Bernd Winkelmann, Hans Diefenbacher und Richard Douthwaite entwickeltes Konzept. In 2010 von Christian Felber durch Herausgeben seines Buches und Gründung eines Vereins im deutschsprachigem Raum eingeführt.*3
  • Ein Wirtschaftsmodell einer ethischen Marktwirtschaft, welche das gesellschaftliche Gemeinwohl, anstatt den monetären Wohlstand, als primäres Ziel hat.
  • Mittels der sog. „Gemeinwohl-Bilanz“ können Unternehmen sich mit Punkten bewerten lassen, inwieweit sie die Werte Menschenwürde; Solidarität & Gerechtigkeit; Ökologische Nachhaltigkeit; Transparenz & Mitentscheidung in Bezug zu den Gruppen Zulieferer; Eigentümer; Mitarbeiter; Kunden; Gesellschaft durch ihr Handeln im Unternehmen umsetzen.
    Daran soll der Beitrag des Unternehmens zum Gemeinwohl sichtbar gemacht werden.
  • Die GWÖ (Gemeinwohl-Ökonomie) fordert, dass Unternehmen mit höherer Punktezahl wirtschaftliche Vorteile, z.B. günstigere Steuern, Kredite, Vorkaufsrechte erhalten, damit solche Unternehmen die Wirtschaftsmacht erlangen.


Die Aufgabe, sich selbständig gemeinwohlorientiert im Kontext von Lebensmittelproduktion- und konsum zu engagieren, empfand ich als sinnvoll und die Wahl dieses Faches fühlte sich einfach richtig an.

Persönliche Motivation: Durch mein Projekt möchte ich Menschen, die momentan wegen der Covid-19 Pandemie leiden, Hoffnung und Inspiration für eine bessere Zukunft, im Fokus auf die Umwelt, geben.

Definition „Inspiration“ : „someone or something that gives you ideas for doing something“                                                                                                                                           -Cambridge Dictionary

Ich selbst würde Inspiration definieren als Glaube und der Anreiz jemanden nachzuahmen.
Meine persönliche Inspiration kommt nicht zuletzt durch Greta Thunberg, die mal gesagt hat:

 

„Keiner ist zu klein, um einen Unterschied zu machen.
Seid kreativ und unterschätzt euch nicht.”

greta in berlin
Greta Thunberg (mitte) und Luisa Neubauer (rechts) auf einer Demo von FrdaysforFuture.

Ablaufplan:

  1. Webseite: www.coronachance.org erstellen.
  2. „Belohnungen“ für die Teilnehmer und Briefumschläge, Päckchen und Briefmarken kaufen.
  3. Mich selbst fortlaufend über die Umweltauswirkungen von Corona informieren und die Webseite mit diesen Infos erweitern.
  4. Webseite bekannt machen und die Aktionen starten.

P.S.: Deine Anwesenheit ist eine Bereicherung und du machst einen Unterschied.

Quellen:
*1 : Umweltbundesamt
*2 : carbonbrief.org
*3 : Buchtitel: Die Gemeinwohl-Ökonomie – Das Wirtschaftsmodell der Zukunft
       Vereinsname: „Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie“

Bildquellen:
Titelbild: © dem10 | istockphoto.com
Greta Thunberg: Wikimedia Commons [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Greta_Thunberg_at_the_front_banner_of_the_FridaysForFuture_demonstration_Berlin_29-03-2019_09.jpg]: „Greta Thunberg am Fronttransparent der FridaysForFuture Demonstration am 29. März 2019 in Berlin.” von Leonhard Lenz. Lizenz: CC0 1.0

Victoria Gotthardt

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